Ich hätte ein paar Korrekturvorschläge zum Infoartikel zur Mirena.

Dort heißt es:
Zitat:
Auch diese Spirale wird mit Hilfe einer Einführhülse durch den Muttermund in die Gebärmutter gebracht, dieser Vorgang kann schmerzhaft sein, daher empfiehlt es sich prophylaktisch ein Schmerzmittel einzunehmen.
Dazu könnte man noch anmerken, dass die Einführhülse bei der Hormonspirale dicker ist als bei der Kupferspirale und das Einführen deshalb auch schmerzhafter sein kann.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (ich hoffe ich interpretiere diese Quelle gerechtfertigt als Vertrauenswürdig) schreibt dazu in der Info-Broschüre "Sichergehn" (ist übrigens kostenlos über die Homepage bestellbar):
Zitat:
Vor allem bei jungen Frauen, die noch keine Kinder haben, ist das Einsetzen etwas erschwert, weil die Hormonspirale dicker ist als die Kupferspirale und evtl. eine Dehnung des Gebärmutterhalses erforderlich macht.
Ich fände es jedenfalls interessant, diesen Umstand zu erwähnen. Sonst könnte der Trugschluss entstehen, dass Einlage-Erfahrungsberichte zur Kupferspirale übertragbar auf die Einlage der Mirena sind. Interessant finde ich das auch deshalb, da viele Ärzte jungen Frauen von einer Kupferspirale abraten und ihr stattdessen die Mirena empfehlen. Das ist zwar in Sachen Sicherheit berechtigt, aber in Sachen Einlage werden von der BZgA ja gerade diese jungen Frauen gewarnt, es sich gut zu überlegen. Die Hormone und die Sicherheit kann man auch von wo anders haben.
Gleiche Quelle schreibt übrigens auch, dass es auch bei der Hormonspirale zu Entzündungen im Beckenbereich kommen kann. Ich bin mir jetzt nicht sicher (medizinisch unwissend), ob das gleichzusetzen ist, mit den Infektionen, die man mit der Mirena angeblich nicht so leicht bekommen kann und dann laut anderen Quellen dann doch wieder? Der Infoartikel sprach da ja eine gewisse Unklarheit an. Jedenfalls bringt die Mirena mehr Risiken mit sich als andere hormonelle Verhütungsmittel.
Was meint ihr dazu?