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Ireversible Veränderungen der Libido durch die Pille?

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 Betreff des Beitrags: Ireversible Veränderungen der Libido durch die Pille?
BeitragVerfasst: 04.06.2006 - 16:10 
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Registriert: 14.01.2006 - 14:14
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Ich weiss, das Thema ist etwas älter... aber ich hab einen Artikel in meinen Favoriten gefunden, der eigentlich ganz gut in dieses Forum passt. <lesen>
Die Hauptaussage des Artikels ist, dass Frauen die in ihrem Leben hormonell verhütet haben, eine langfristige Veränderung im Hormonhaushalt aufweisen (zumindest in dieser Studie, die gemacht wurde). Wenn Libidoverlust im Spiel ist, kann das also etwas frustrierend sein, wenn das Absetzen nichts bringt? Ich selber hab zum Glück eine andere Erfahrung gemacht und ich denke den meisten wird es so ergangen sein; sprich dass die Libido sich nach Absetzen wieder erholt hat. Aber der Zeitraum, wie lang es dauert bis sich die Libido erholt, kann sehr unterschiedlich sein und in einigen Fällen sehr lang dauern! Unter diesem Aspekt find ich, dass diese Hormongeschichte eine sinnvolle Erklärung sein kann, die hilft zu beruhigen bzw. zeigt, dass Geduld angebracht ist - vorausgesetzt die Libidoprobleme stehen im Zusammenhang mit der Pille. Die sensationsgeilen Schlagzeilen als solches halte ich für unhaltbar. Was meint ihr?

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lieber Gruss von beli


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.07.2006 - 13:50 
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Moderatorin
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Registriert: 14.01.2006 - 20:38
Beiträge: 9023
Ich denke ebenfalls, wie du, dass man nicht sehr viel auf die Medien geben kann, was das angeht. Diese umstrittene Studie ist die einzige, auf die sie sich stützen. Und da ja auch nur 1 Jahr nach dem Absetzen die Werte bestimmt wurden, ist die Aussage, dass Libidoverlust irreversibel ist, schon sehr unsicher. Was ist nach diesem Jahr? Da kann sie ja wiederkommen. Ich habe schon x Berichte zu Libidoverlust gelesen und bei allen Frauen ist die Lust irgendwann wiedergekommen. Seien es ein paar Wochen oder nach über einem Jahr. Das beruhigt, wie ich finde.
Was ich auch sehr interessant finde, war die Ansicht meiner FÄ. Sie meinte, der Libidoverlust durch die Pille käme durch die Hemmung der Eierstöcke (in den Eierstöcken werden ja die Sexualhormone gebildet etc.). Auch das Entfernen der Eierstöcke könne bei vielen Frauen zu Libidoverlust führen (interessanterweise würde das sicherlich kein Arzt leugnen, im Gegensatz dazu, wenn man das Problem unter der Pille hat). Natürlich ist das alles kein Muss und bei vielen Frauen tritt das Problem gar nicht erst auf, aber die Idee wollte ich einfach mal anbringen :wink: .

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Lieber Gruß, Diamond


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 Betreff des Beitrags: Und später?
BeitragVerfasst: 30.08.2006 - 08:18 
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Küken
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Registriert: 28.01.2006 - 13:03
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Ich habe schon länger diese Artikel und Diskussionen über den Zusammenhang von Pilleneinnahme und Libidoverlust verfolgt und mir stellt sich da gerade eine Frage; Diamond schreibt das ihre FÄ sagt, der Libidoverlust käme durch die Hemmung der Eierstöcke - hm, was ist dann aber mit Frauen die in den Wechseljahren bzw nach den Wechseljahren sind? Den da stellt sich diese Hormonproduktion in den Eierstöcken ja auch ein. Dann müsste man ab da ja auch keine Lust mehr haben :shock:
Was meint ihr dazu?


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BeitragVerfasst: 30.08.2006 - 09:01 
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DieSanfte hatte dazu in einem anderen Thread eine Anmerkung gemacht. Und zwar, dass das Sexualhormon (Testosteron) nicht ausschließlich in den Eierstöcken gebildet wird sondern ebenfalls im Gehirn. Daher würde es erklären warum es nicht zwangsläufig jede Frau treffen muss, ebenso in den Wechseljahren.

Kleiner OT: Männer haben auch keine Eierstöcke und haben trotzdem Lust ;)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.08.2006 - 09:04 
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Moderatorin
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Registriert: 14.01.2006 - 20:38
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In den Wechseljahren haben Frauen wirklich manchmal weniger Lust. Allerdings ist das mit dem Testosteron sowieso so eine Sache: noch ist nicht erwiesen, dass die Lust stark von diesem Hormon abhängt. Es ist wohl ein Wechselspiel zwischen allen Hormonen, was sicherlich auch erklärt, dass nicht bei jeder Frau Libidoverlust eintreten kann.

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Lieber Gruß, Diamond


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.04.2007 - 09:35 
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Küken
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Ich weiss das Thema ist schon bissel her aber ich habe heute etwas gefunden:

Männliches Sexualhormon fördert nicht die weibliche Libido

Die Konzentration des männlichen Hormons Testosteron im Blut von Frauen sagt nichts über die weibliche Lust aus. Das berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau unter Berufung auf Forscher der australischen Monash-Universitätsklinik in Victoria. Diese hatten mehr als 1000 Frauen nach ihrem aktuellen sexuellen Verlangen befragt und gleichzeitig den Testosteronspiegel gemessen. Einen Zusammenhang konnten die Wissenschaftler dabei nicht feststellen. Das Ergebnis widerspricht zahlreichen vorangegangenen Studien, in denen behauptet wurde, das Hormon verstärke die Libido von Frauen.

Quelle: Apothekenmagazin Apotheken Umschau 2/2006 B

Verstärkt eigentlich die Aussage, dass es wohl ein komplexeres Wechselspiel von ALLEN Hormonen ist und wer weiss was sonst noch ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ireversible Veränderungen der Libido durch die Pille?
BeitragVerfasst: 14.10.2011 - 10:31 
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Küken

Registriert: 14.10.2011 - 10:25
Beiträge: 2
Es gibt mittlerweile noch weitere Annahmen in Bezug auf die Pilleneinnahme. So wird vermutet, dass Frauen die die Pille nehmen Männer als weniger attraktiv bewerten, weniger Spaß am Sexualleben versopüren, dafür aber insgesamt mit der Beziehung zufriedener sind als Frauen die nicht hormonell verhüten. Das behauptet zumindest ein britisches Forscherteam.. Also irgendwie scheint die Pille ja doch Auswirkungen auf das Verhalten und Empfinden von Frauen zu haben.. Was sagt ihr?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ireversible Veränderungen der Libido durch die Pille?
BeitragVerfasst: 14.10.2011 - 23:28 
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Verhütungscrack
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Registriert: 17.01.2006 - 18:10
Beiträge: 2936
Die Pille hat vielfältige Auswirkungen auf den Körper, genauso auf die Psyche und wie man weiß auch auf das Partnerauswahlverhalten. Aber ich halte nichts von Studien, die sagen, dass Frauen mit Pille in der Beziehung zufriedener sind - vor allem weil im gleichen Atemzug genannt wurde, dass sie mit dem Sexualleben unzufrieden sind. Da muss man sich die Methodenverfahren ansehen (wie viele wurden von den Probanden ausgesucht, wie lange beobachtet/befragt etc.). Da habe ich noch keine Primärquelle mit Zahlen und Fakten gesehen.

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Verhütung mit STM seit '05


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