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Fehlerhaftes Einbringen vom Implanon

 
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prinzessal
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BeitragVerfasst am: 30.03.2006 - 13:41    Titel: Fehlerhaftes Einbringen vom Implanon Antworten mit Zitat

Hier ein interessanter Artikel von Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien
aus dem "ärztemagazin":

Zitat:

Recht: Fehlerhafte Implantation eines Kontrazeptivums
In einer aktuellen Entscheidung musste sich ein deutsches Oberlandesgericht mit einer fehlgeschlagenen Implantation des Kontrazeptivums Implanon und den damit verbundenen Folgen auseinander setzen.

Im konkreten Fall wurde eine Patientin trotz der Implantation dieses Kontrazeptivums schwanger. Im Rahmen des Gerichtsverfahrens wurde zunächst festgestellt, dass weder das Implanon®-Stäbchen im Arm noch der darin enthaltene Wirkstoff im Blut festgestellt werden konnte. Weiters wurde anhand des medizinischen Gutachtens festgestellt, dass ein ungewollter Verlust des Stäbchens nicht denkbar sei, wenn dieses ordnungsgemäß eingebracht wird. Dies ergebe sich auch aus den Angaben des Herstellers, der das Risiko einer Expulsion mit 0% angibt, soweit das Implantat richtig eingelegt wird. Daraus könne nur geschlossen werden, dass das wirkstoffhaltige Stäbchen entweder vor der Einlage aus der Einführungskanüle herausgeglitten ist oder aber dass die Einführungskanüle zwar unter die Haut gebracht wurde, beim Zurückziehen aber das Verhütungsstäbchen wieder mitentfernt wurde. Weiters wurde festgehalten, dass das Präparat bei ordnungsgemäßer Einlage eine volle kontrazeptive Sicherheit gewähre. Es bestehe somit kein vernünftiger Zweifel, dass bei ordnungsgemäßem Einlegen des Präparats eine Schwangerschaft nicht eingetreten wäre. Weiters wurde festgehalten, dass dem behandelnden Arzt auch Verschulden vorzuwerfen sei, da der Arzt nach den Herstellerangaben mit der besonderen Technik des Einsetzens vertraut sein müsse.

Der Hersteller biete spezielle Trainingsveranstaltungen, an denen der Arzt jedoch nicht teilgenommen hat.
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Ultraviolett
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BeitragVerfasst am: 30.03.2006 - 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked
das is ja heftig, als ich damals mein implanon bekam, wurde sofort überprüft, ob das stäbchen auch drinnen is und ich durfte, bzw sollte selber fühlen, damit ich weiß, dass es definitv dort is...

ich finds traurig, dass es immer wieder ärzte gibt, die nur am profit eines verhütungsmittels interessiert sind, aber es nicht für notwendig halten, sich zu 100% zu informieren, wie sie es richtig einsetzen bzw anwenden...

da sieht man wieder mal, dass die "götter in weiß" nicht immer halten, was sie versprechen!

wobei ich sagen muß, dass ich glück habe mit meinen ärzten... erwischt hab ich bis jetzt NUR 1 niete... Rolling Eyes
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gruß kerstin

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Mayali
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BeitragVerfasst am: 11.07.2006 - 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Der Arzt kanns aber auch ungewollt zu gut gemacht haben,so wie hier:http://www.akdae.de/20/20/765-20060623.html
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Kinder kriegen ist nicht schwer,verhüten dafür umso mehr
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apollo-1987
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Beiträge: 455
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BeitragVerfasst am: 13.06.2007 - 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe vor Zeiten mal in einer Zeitung gelsen, dass man den FA zu Unterhaltszahlung verklagen kann, wenn er nachweislich an der falschen Anwendung des Verhütungsmittels dran Schuld sei.
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Lune
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Anmeldungsdatum: 15.01.2006
Beiträge: 3390

BeitragVerfasst am: 13.06.2007 - 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde sowas sollte abgeschafft werden. Das führt doch nur dazu, das die Ärzte panische ANgst davor haben, dass die Frauen ungewollt schwanger werden.
Also empfehlen sie mehr hormonelle Verhütungsmittel...
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flunserl
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, aber bei welchem Verhütungsmittel ists denn möglich die Schuld eindeutig dem Arzt zu beweisen? Da geht ja nur bei Implanon und Spirale. Wenn die falsch eingesetzt werden. Alle anderen Sachen müssen halt richtig angwandt werden, wenn man da was verkackt ist man ja selber schuld. Auch bei der Pille. Oder bei NFP. Egal was der Arzt empfiehlt, er wird einfach dazusagen dass mans aber auch ja korrekt anwenden muss damit die höchstmögliche Sicherheit erreichbar ist.. Und wenn das jemand nicht tut ist er selber schuld.

Ich denke auf die EMpfehlungen des Arztes hat das null Einfluss. Es schützt eher die Verbraucher vor Arztfehlern.
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B. Brecht
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Cathrine
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, aber selbst bei der Spirale kann das Einsetzen korrekt durchgeführt worden sein und dennoch die Wirksamkeit beeinträchtigt werden, wenn sie dannach verrutscht.
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flunserl
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Aber das ist dann nicht die Schuld des Arztes, sondern ein nicht zu kalkulierendes Risiko, auf das vom Arzt ja hingewiesen werden kann.

Wie die höhere Gewalt bei Konzertkarten.

Die Schuld muss ja eindeutig nachweisbar beim Arzt liegen. Wenn die Spirale korrkt eingesetzt wurde ist das schon mal nicht mehr der Fall.
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B. Brecht
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Cathrine
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

flunserl hat Folgendes geschrieben:

Wie die höhere Gewalt bei Konzertkarten.


Cooler Vergleich! hahaha daumenhoch

Ja du hast recht, wenn die Spirale nach dem Einsetzen korrekt sitzt und das mit US überprüft wird, dann hat der Arzt so gesehen ja alles richtig gemacht. (Sofern er dazu fähig ist, am US zu erkennen, dass alles richtig ist Rolling Eyes - Wundern tut mich ja gar nix mehr, denn den Sitz des Implanons müsste er ja auch überprüfen und es spüren, wenn da plötzlich nix is) Shocked
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Ultraviolett
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Cathrine hat Folgendes geschrieben:
flunserl hat Folgendes geschrieben:

Wie die höhere Gewalt bei Konzertkarten.


Cooler Vergleich! hahaha daumenhoch

Ja du hast recht, wenn die Spirale nach dem Einsetzen korrekt sitzt und das mit US überprüft wird, dann hat der Arzt so gesehen ja alles richtig gemacht. (Sofern er dazu fähig ist, am US zu erkennen, dass alles richtig ist Rolling Eyes - Wundern tut mich ja gar nix mehr, denn den Sitz des Implanons müsste er ja auch überprüfen und es spüren, wenn da plötzlich nix is) Shocked


das implanon is deutlich zu spüren, wenns drinnen is!!! man kann sogar das stäbchen genau lokalisieren...
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Cathrine
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Eben, deshalb kann ich nicht verstehen, wie der Arzt aus dem im ersten Beitrag zitierten Artikel das nicht bemerkt hat.
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flunserl
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das ist ja dann eindeutig ein Arztfehler. Und wieso sollte man den Verbrauchern die Möglichkeit nehmen bei sowas entschädigt zu werden?
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Ultraviolett
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

flunserl hat Folgendes geschrieben:
Ja, das ist ja dann eindeutig ein Arztfehler. Und wieso sollte man den Verbrauchern die Möglichkeit nehmen bei sowas entschädigt zu werden?


find ich auch, wobei ich sagen muss, ich hab am anfang permanent dran rumgefingert, ich war viel zu verschossen drauf, wie krank sich das anfühlt Cool ich hätt selber gemerkt, wenn da nichts drin gewesen wär...
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flunserl
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BeitragVerfasst am: 14.06.2007 - 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hätt ich auch gemacht *g* Aber wenn man dem ARzt vertraut und nicht weiß dass man das STäbchen fühlen können sollte....
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B. Brecht
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