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beli Moderatorin

Anmeldungsdatum: 14.01.2006 Beiträge: 6309
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Verfasst am: 20.08.2006 - 20:55 Titel: erhöhtes Brust-/Gebärmutterhalskrebsrisiko |
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DieHäsin, Diamond und ich haben uns vor einigen Tagen im Chat über ein Video unterhalten, welches vor rund einem Jahr im Rahmen der Tagesschau lief.
Vielleicht hat das Thema die eine oder andere von Euch auch aufgeschnappt, daher möchte ich an dieser Stelle kurz drauf eingehen bzw. das Video vorstellen. Wer das Video selber ansehen möchte, kann das hier tun.
Es geht darum, dass die Pille das Brust-/Gebärmutterhalskrebsrisiko erhöhen kann. Das ahnen/wissen wir im Grunde alle. Für Präparate, die vor 1975 verkauft wurden, wurde schon vor Jahren gewarnt - bei den damaligen Studien gabs jedoch noch keine Möglichkeit das Risiko für moderne Produkte abzuschätzen, weil zu wenig Studienteilnehmerinnen mit neuen Produkten mitgemacht haben und die, die mitgemacht haben zu jung waren. Nun wurde das Ganze offiziell bestätigt, auch für aktuelle europäische Produkte, was zu einer neuen Risikobewertung führt.
Es soll darum gehen, dass sich sowohl Frauen wie Gyns über das Risiko bewusst sind und damit bewusst umgehen.
Der Bericht schlägt zweierlei vor:
- regelmässige Vorsorgeuntersuchung (z.B. 1x jährlich)
- ab 35/40 sollten sich Pillenanwenderinnen eine Alternative überlegen (die Dosis/Dauer macht das Gift)
persönliche Ergänzung:
- regelmässige Selbstuntersuchung der Brust (ev. in einem Kurs lernen)
Zur gleichen Studie ist dieser Text ebenfalls interessant, da darin das Risiko genau beziffert wird:
| Zitat: | | Experten schätzen, dass etwa 60-70 Prozent aller Brusttumoren auf Hormone ansprechen - also etwa auf die Anti-Baby-Pille und auf Hormonersatztherapien. Im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation wurden 2005 sechzig Studien zum Thema Hormonpillen und Krebs neu ausgewertet. Das Fazit: Anti-Baby-Pillen, die neben Östrogen auch Progesteron enthalten, erhöhen das Brustkrebsrisiko um 20 bis 30 Prozent - je nachdem, wie lange eine Frau die Pille einnimmt. Zehn Jahre nach Absetzen der Pille ist das Risiko aber wieder so weit gesunken, als hätte eine Frau nie die Pille genommen. Quelle |
Mich hat das ganze im ersten Moment auch etwas verunsichert/geschockt (hab selber jahrelang hormonell verhütet), aber ich möchte dazu aufrufen die Sache pragmatisch anzugehen und nicht Panik zu schieben
Die Studie sagt nicht Pille=Krebs, sie sagt: die Pille erhöht bei langjähriger Einnahme das Risiko nachweisbar. Das ist zwar ebenfalls schlimm, aber nicht das gleiche.
EDIT: da wir über die genauen Zusammenhänge, Auswirkungen, Bedeutung blub noch nicht ganz durchblicken, gehts hier in die heisse Runde
"Ergebnisse" der Diskussion werden anschliessend hier gepostet.. _________________ lieber Gruss von beli |
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kassandra81 Verhüterli

Geschlecht: weiblich Anmeldungsdatum: 21.07.2006 Beiträge: 1224 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 22.08.2006 - 08:06 Titel: |
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Ich habe auf der ABteilung, wo ich mal gearbeitet hab, die Spezialistin (von der ich sehr viel halte) für Brustkrebs auf das Thema Pille und Brustkrebs angesprochen und ob die Pille eben das Risiko erhöht. Die Ärztin hat das dezidiert verneint.
Ob das wirlich stimmt sei dahin gestellt, wollte das nur mal einwerfen. |
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