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Johanniskraut und Pille - möglicherweise nur ein Gerücht

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 Betreff des Beitrags: Johanniskraut und Pille - möglicherweise nur ein Gerücht
BeitragVerfasst: 05.07.2006 - 19:02 
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überall liest man: johanniskraut und pille vertragen sich nicht. doch stimmt das denn wirklich? es gibt inzwischen studien, die belegen, dass keine wechselwirkung bezüglich verhütungssicherheit stattfindet. [url=http://www.phytotherapie-komitee.de/News/fsm1_05.html?=m1_05.htm[url]hier[/url] zum beispiel nachzulesen. allerdings ist noch unklar, ob sich die ergebnisse verallgemeinern lassen, dieser satz hat mich diesbezüglich etwas stutzig gemacht:
Zitat:
Die Aussagen der Studie lassen sich jedoch weder auf ein anderes Johanniskrautextrakt, noch auf andere orale Kontrazeptiva verallgemeinern.


aber zumindest kann man wohl sagen, dass johanniskraut nicht so "böse" ist, wie es dargestellt wird und ev. kann man bald sämtliche vorbehalte streichen. wäre natürlich grundsätzlich sehr zu begrüssen, weil johanniskraut bei depressionen allgemein besser vertragen wird als die "harten schen".

wenn jemand was zu dem thema findet, könnt ihr´s hier gern dranhängen :wink:

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lieber Gruss von beli


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BeitragVerfasst: 09.07.2006 - 16:44 
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Küken

Registriert: 25.06.2006 - 11:43
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Ich kenne jetzt keinen Link, ich kann dazu nur sagen, dass bei der Lamuna 20 und ich meine auch bei der Cerazette ein Hinweiss dazu steht, dass Johanniskraut-Produkte die Wirkung evtl. beeinflussen können (im Beipackzettel)


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BeitragVerfasst: 09.07.2006 - 17:14 
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das steht selbst auf tee-packungen mit johanniskraut, dass es die pille beeinflüssen könnte. ich bin sehr gespannt darauf, was ich diesbezüglich in den nächsten jahren herausstellen wird. sprich, obs ev. wirklich nur eine verschwörungstherie seitens psychopharmakaherstellern ist.

edit: bis dahin bleib ich selbstverständlich vorsichtig! :wink:

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BeitragVerfasst: 10.07.2006 - 12:09 
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Inventar
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Registriert: 03.05.2006 - 18:41
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in meiner PB steht,dass unter johannhiskraut zwischenblutungen auftreten können...von schwangerschaften steht da nix!!!
aber da steht auch bei antibiotikum,dass "ganz vereinzelt schwangerschaften sowie vermehrt zwischenblutungen aufgetreten sind"...
naja,was soll man dazu sagen...
diese PB legt scheinbar mehr wert auf ZB,als auf SS :shock:


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BeitragVerfasst: 10.07.2006 - 12:13 
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wow dann ist die PB der belara ja ausnahmsweise fortschrittlich. in dem artikel wird ja auch gesagt, dass wechselwirkungen dahingehend stattfinden, dass es häufiger zu zwischenblutungen kommt - aber eben nicht zu einem eisprung :)

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lieber Gruss von beli


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BeitragVerfasst: 10.07.2006 - 12:15 
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Inventar
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ja,also durch meine PB hätte ich auch keine angst vor johanniskraut und wenn man nur diese PB-infos kennt auch eigentlich nicht vor anitbiotikum....aber das finde ich schon wieder gefährlich....

da steht nämlich nicht,dass man ein antiobiotikumeinnahme zusätzlich verhüten soll....


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BeitragVerfasst: 10.07.2006 - 12:18 
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Devotion hat geschrieben:
da steht nämlich nicht,dass man ein antiobiotikumeinnahme zusätzlich verhüten soll....


naja, wenn da steht, dass vereinzelt schwangerschaften aufgetreten sind, sollte man schon davon ausgehen, dass es nützlich ist anderweitig zu verhüten.
aber hast schon recht, wäre netter, wenn sie es explizit hin schreiben würden! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Johanniskraut und Pille - möglicherweise nur ein Gerücht
BeitragVerfasst: 24.09.2010 - 10:15 
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Küken

Registriert: 24.09.2010 - 10:07
Beiträge: 1
Hallo Jungs und Mädels - das sind die Infos die ich dazu gefunden habe. Allerdings sind diese Studien schon von 2003 (CH-Forschung und nehmen offensichtlich keinen Einfluss auf die Beipackzettel diverser Tee- und Kapsel Hersteller - reine Forsichtsmaaßnahme von denen um sich selbst zu schützen? Ich persönlkich glaub nicht dass Johanniskraut gefährlich ist im Sinne dieser Thematik, der Artikel jedenfalls hat mir die Angst genommen :banane:

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Johanniskraut und Pille
Entwarnung

(ch-fo) Johanniskraut ist ein bewährtes Mittel gegen leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungen. Die Vermutung, Johanniskraut könnte die Wirkung der Antibaby-Pille beeinträchtigen und damit zu unerwünschten Schwangerschaften führen, wurde durch eine amerikanische Studie entkräftet.
Johanniskraut-Präparate beeinträchtigen die Empfängnis verhütende Wirkung von oralen Antikonzeptiva (Antibabypille) nicht. Frauen, die einen standardisierten Johanniskraut-Extrakt und gleichzeitig die Antibabypille einnehmen, müssen keine ungewollte Schwangerschaft befürchten. Dies ist das zentrale und richtungsweisende Ergebnis von Interaktionsstudien, die von der amerikanischen Arzneimittel-Überwachungsbehörde (FDA) veranlasst wurden. Mit Prof. Dr. Stephen D. Hall hat sie einen renommierten Pharmakologen und Toxikologen beauftragt, den Verdacht zu untersuchen, Johanniskrautextrakte beeinflussten die Sicherheit von Antikonzeptiva. Die wichtigste Feststellung des renommierten Wissenschaftlers: Johanniskrautpräparate, gleichzeitig mit der Antibabypille eingenommen, beeinträchtigen deren empfängnisverhütende Wirkung nicht.

Studie von Zeller bestätigt
Es zeigt sich zwar eine höhere Rate an Zwischenblutungen. Der natürliche Hormonspiegel wird jedoch nicht beeinflusst, allenfalls kommt es zu einer leichten Senkung des Abbauprodukts des Kontrazeptivums. Die in diesem Zusammenhang vermuteten ungewollten Schwangerschaften gehen nach Meinung von Hall eher auf die Tatsache zurück, dass einige Frauen nach der Zwischenblutung möglicherweise die Pille abgesetzt haben. Damit wird auch die von Zeller bereits vor zwei Jahren durchgeführte Interaktionsstudie mit einer niedrig dosierten Antibabypille bestätigt. Bei den beiden untersuchten Johanniskrautpräparaten sind keine Wechselwirkungen aufgetreten.


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