Verhütung für Sie und Ihn
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kleines Verhütungsdilemma :/
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Leila
Verhüterli


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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 1426
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 11.10.2006 - 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nee, ich kenne bis jetzt leider auch noch keine(n) Gyn in Tübingen, da ich bis jetzt noch zu meiner alten Gyn gehe, die da ist, wo meine Eltern wohnen. Hmm, ich würde aber wie gesagt erstmal nur den Hormonstatus machen lassen und mir anhören, was der/die Arzt(in) sagt. Es kann dich ja keiner zwingen irgendeine Therapieform zu machen... Du die Aussage, dass du dir mit den Werten erst noch mal eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt einholen willst, muss einfach JEDER akzeptieren.

Ich hab gerade noch mal gesucht und das hier gefunden:
http://www.uni-frauenklinik-tuebingen.de/index.php?id=1005

Vielleicht wäre diese Sprechstunde ja was für dich?
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Diamond
Moderatorin


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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6930

BeitragVerfasst am: 11.10.2006 - 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt ja sehr interessant. Eigentlich dachte ich, dass ich hier mal einen Termin mache: http://www.prof-jakober.de/endo.html
_________________
Lieber Gruß, Diamond
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Leila
Verhüterli


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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 1426
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 11.10.2006 - 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Witzigerweise hab ich mir auch schon mal überlegt bei dem einen Termin zu machen (wegen Diabetes-Behandlung), bin aber ein bißchen skeptisch geworden, als ich das hier gelesen habe:
Zitat:
Die Einstellung auf Insulin-Pumpen geschieht ambulant in der Praxis.] Patientinnen und Patienten, die an einer solchen Therapie interessiert und medizinisch für eine solche Therapie geeignet sind, haben in der Regel bereits umfangreiche Kenntnisse in der Technik der Blutzuckerselbstkontrolle und der Anpassung der Insulindosis. Bereits auf Insulin-Pumpen eingestellte Diabetiker werden regelmäßig hinsichtlich ihres Insulin-Dosisplanes sowie eventuell erforderlicher Anpassungen an einen veränderten Tagesbedarf beraten.

Hab noch NIE gehört, dass so etwas ambulant gemacht wird, weil eigentlich auch die nächtlichen Einstellungen überprüft werden müssen(d.h. stündliche Messungen) und das hat mich schließlich etwas skeptisch gemacht (muss aber auch nichts heißen). Bin jetzt über einen Tipp bei einem anderen Arzt gelandet, der seine Praxis direkt daneben hat (Allerdings kein Endokrinologe).
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Diamond
Moderatorin


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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6930

BeitragVerfasst am: 11.10.2006 - 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Mmh, da kenne ich mich jetzt leider auch wieder gar nicht aus auf dem Gebiet. Ich werde jetzt mal einen Termin bei Dr. Jakober machen und dann berichten!
Was mich auch bei deinem Link so demotiviert hat war, dass sie erhöhte männliche Hormone verbuden mit seltenen Blutungen nur auf 2 weisen therapieren: antiandrogene Pille und ein Diabetesmittel. Das wird Metformin sein und das würde ich nie nehmen!

Und geschockt hat mich das hier:

Zitat:
Die Ovarialinsuffizienz ist vor allem bei jüngeren Frauen vor den Wechseljahren eine vielfach unterschätzte und untertherapierte Funktionsstörung, die mittel- bis langfristig zu schweren Erkrankungen führen kann.


Zitat:
# Hyperandrogenämische Ovarialinsuffizienz

Hier führen erhöhte Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron zu einer Störung der Follikelreifung. Im Ultraschallbild finden sich häufig "polyzystische Ovarien" mit randständigen kleinen Follikeln mit einer Reifungsstörung. Vergesellschaftet findet man nicht selten auch Störungen des Zuckerstoffwechsels, die später in einen Diabetes mellitus münden können.

Diagnose
Die Diagnose erfolgt durch die Bestimmung von Testosteron und DHEAS im Serum.

Therapie
Die Therapie kann mit einer antiandrogenen Pille erfolgen. Auch die Therapie der Zuckerstoffwechselstörung mit Tabletten hat sich als Erfolg versprechend im Hinblick auf die Zyklusstörungen erwiesen. Bei Kinderwunsch muss häufig zusätzlich eine Stimulationstherapie der Eierstöcke erfolgen.


Ganz toll ist das Mad . Mir gehts fantastisch und wenn ich keine starken Medis nehme, bekomme ich später schlimme Probleme und die Knochen gehen kaputt.

Zitat:
Die schwerste Form der Ovarialinsuffizienz ist schließlich das Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe). Hier findet überhaupt keine Follikelreifung mehr statt und auch die Östrogenproduktion versiegt. In dieser Situation sind langfristig massive Östrogenmangelsymptome zu erwarten, wie z.B. eine Osteoporose mit Schmerzen und Knochenbrüchen, die frühe Zunahme von

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Lieber Gruß, Diamond
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Leila
Verhüterli


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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 1426
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 11.10.2006 - 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Infos sind sicherlich übertrieben... Da hat man ja gleich das Gefühl man könnte sich vor den Zug schmeißen, weil man ja gar nichts mehr machen kann.
Hey, lass dich davon nicht runterziehen, die schildern ja auch immer die allerschlimmste Situation (wahrscheinlich damit auch genügend Leute in die Sprechstunde gehen... Wink ).
Was mich gerade aber auch (mal wieder) aufgeschreckt hat ist das hier:

Zitat:
Im Ultraschallbild finden sich häufig "polyzystische Ovarien" mit randständigen kleinen Follikeln mit einer Reifungsstörung. Vergesellschaftet findet man nicht selten auch Störungen des Zuckerstoffwechsels, die später in einen Diabetes mellitus münden können.


Ich hab auch Zysten in den Eierstöcken, aber dieser Zusammenhang war mir bis jetzt auch völlig unbekannt...

Manchmal darf man einfach nicht so viel nachdenken (leichter gesagt als getan...)
Ich hab auch manchmal so Phasen, da denk ich was es überhaupt noch für einen Sinn hat, wenn ich bedenke was noch alles auf mich zukommen wird... (Diabetische Retinopathie, Neuropathie, Nierenschaden, Antikörper gegen Schilddrüsengewebe werden (wahrscheinlich) irgendwann zu deren Ausfall führen und ansonsten ist auch das Risiko für nahezu alle Krankheiten um das 10-Fache erhöht...)

Fazit: Mach die Untersuchung, es ist bestimmt nicht so schlimm wie du dir das ausmalst (man neigt ja immer dazu, sich das schlimmste Szenario auszudenken...) und vielleicht brauchst du ja gar keine Therapie, sondern kannst beschwingt aus der Praxis marschieren.
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Diamond
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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6930

BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich freue mich gerade sehr und muss das postwendend hier posten Very Happy .
Ich habe einem Frauenarzt online von meiner Problematik geschrieben, und er meinte, ich müsse keine Angst vor Osteoporose haben Very Happy . Er meinte, 2-3 Eisprünge und somit Blutungen im Jahr reichen aus - da wäre der Estrogenspiegel schon hoch genug. Und ich habe ja viel mehr Blutungen Smile und Eisprünge. Ich denke zwar, ich werde trotzdem mal zum Endo gehen, einfach zum durchchecken (schadet ja nicht!), aber mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass mir nichts passieren kann, wenn ich nichts unternehme, kann ich das alles ganz gemächlich angehen.
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Lieber Gruß, Diamond
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beli
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Beiträge: 6155

BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Diamond hat Folgendes geschrieben:
ich müsse keine Angst vor Osteoporose haben. Er meinte, 2-3 Eisprünge und somit Blutungen im Jahr reichen aus - da wäre der Estrogenspiegel schon hoch genug. Und ich habe ja viel mehr Blutungen Smile und Eisprünge.


hey das sind ja sehr beruhigende nachrichten!! elefant
so kannst du die ganze geschichte wirklich sehr entspannt angehen augenroll
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lieber Gruss von beli
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kassandra81
Verhüterli


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BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie bin ich ned schlau draus geworden ob du nun nen Hormonstatus machen lassen hast?

Wenn nein, ich würd es an deiner Stelle zum Ausschluß von nem PCO Syndrom machen lassen. PCO-Patientinnen haben - wenn unbehandelt - ein extrem erhöhtes Risiko u.a. an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Zudem auch kaum CHancen ohne eine Kinderwunschambulanz schwanger zu werden.
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Diamond
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BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

So schnell nun auch wieder nicht Wink . Ich bin doch noch im Urlaub und mache erst mal am Montag einen Termin. Das PCO-Syndrom könnte ich schon haben, wenn sicherlich eine leichte Form. Aber so wie es aussieht, werde ich da gar nichts behandeln lassen, da es mir ja bestens geht und ich keine starken Medikamente nehmen werde. Da ich weder Akne noch PCO habe und auch einige Eisprünge im Jahr, kann wohl auch nicht viel passieren.

Zitat:
PCO-Patientinnen haben - wenn unbehandelt - ein extrem erhöhtes Risiko u.a. an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Zudem auch kaum CHancen ohne eine Kinderwunschambulanz schwanger zu werden.


Für ersteren Satz möchte ich Belege und Erklärungen. Der Zusammenhang ist für mich völlig unlogisch, ich habe das auch noch nie gehört, obwohl ich viel über PCOS gelesen habe. Und ich glaube es daher auch erstmal nicht bzw. bin sogar ziemlich sicher, dass das nicht stimmt.

Und zweiterer Punkt: klar kann ich schwanger werden. Ich habe Eisprünge und Hochlagen, die lange genug sind. Wenn auch nicht ganz so oft wie andere Frauen.
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Lieber Gruß, Diamond


Zuletzt bearbeitet von Diamond am 12.10.2006 - 18:25, insgesamt einmal bearbeitet
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kassandra81
Verhüterli


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BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Dies ist mir von meiner Schwester so erklärt worden, die sich intensiv mit ihrer Erkrankung auseinandergesetzt hat.
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Diamond
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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6930

BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja wohl kein Beleg Rolling Eyes . Sorry, aber es macht mich ein bisschen ärgerlich, wenn man einfach so das Wort Krebs in den Raum wirft, ohne groß Ahnung zu haben.
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Lieber Gruß, Diamond
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Leila
Verhüterli


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BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Diamond, das freut mich für dich!! Very Happy Very Happy
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Luthién
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BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

die Sache mit der Kinderwunsch-Problematik kann ich so unterschreiben, das hab ich von meinen diversen Frauenärzten nämlich genauso erklärt bekommen, da ich auch unter PCO-S leide. Aber von Gebärmutterkrebs war nie die Rede... Confused
Die Tatsache, dass Frau Probleme mit dem Schwangerwerden haben kann, liegt daran, dass die vielen kleinen Zysten, die durch ungesprungene Eier entstehen, den Eierstock vergrößern und die äußere Haut, wo die Eier durch müssen, um zu springen, verhärten. Selbst wenn ein Ei also (beim Östrogenmangel) weit genug reifen sollte, um befruchtungsfähig zu sein, wird bei unbehandeltem PCO die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es sich durch den Wald an Zystchen auf der Eierstockoberfläche kämpfen kann und es somit zu einem normalen Eisprung kommt. Zumindest hab ich das immer so verstanden (und ist das auch ein Grund für mich, die Pille zu nehmen, weil ich mir keineswegs mit Anfang 20 bereits einen eventuellen KiWu später mal verbauen will!!!) ...
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Alles Liebe,
Luthién flatter

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Diamond
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BeitragVerfasst am: 12.10.2006 - 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

@ Luthién, da muss man dann aber PCOS und PCO wieder differenzieren. Ich habe keine PCO (habe ja einen Ultraschall machen lassen). Gerade aus dem Grund mache ich mir weniger Sorgen. Und meine Zyklen sind zwar immernoch lang, aber 5-8 Wochen sind doch weitaus weniger schlimm als 6-7 Monat (mein 2. Zyklus pp).
Ich finds ja auch absolut verständlich bei dir, dass du wieder die Pille genommen hast - bei dir ist sie die ideale Lösung. Du verträgst sie, du hattest Hautprobleme, die jetzt völlig weg sind etc.
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Lieber Gruß, Diamond
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Luthién
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BeitragVerfasst am: 13.10.2006 - 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

das war auch mehr auf kassandras Post bezogen als auf Dich, Diamond Wink Ich weiß ja, dass das bei Dir alles nicht so schlimm ist, wie's bei mir war (50-Tage-Zyklen, hey, davon hätte ich GETRÄUMT!!!) und wollte auch keinesfalls sagen, dass Du gleich das PCO-Syndrom hast, nur weil bei Dir das Symptom der polyzystischen Ovarien zutrifft...
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