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Aurora
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Betreff des Beitrags: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 15:28 |
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Registriert: 06.06.2008 - 09:45 Beiträge: 868 Wohnort: Hessen
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Für den Plauder-Thread fand ich das etwas zu unpassend, deshalb hier ein neuer Thread zu dem Thema. Erst einmal zu mir und meinem Mann: Ich bin in den zwanzigern. Schleppe verm. rund 1.5 Jahre einen PAP IIID-Befund mit mir herum (genau genommen kenne ich nur vom letzten Kontroll-Test den genauen Befund). Verhütet habe ich bereits mit dem Pflaster, mit dem Ring, mit der Spritze, mit NFP, mit Kondomen, der Cerazette, der Minisiston 20 und aktuell mit der Minisiston. Ich würde gerne komplett ohne künstliche Hormone verhüten. Der Gedanke welche zu nehmen ist mir irgendwie unangenehm, und aus irgend einem Grund hat mein Dickkopf vor allem gegen die klasische Pille etwas (und alles andere hormonelle habe ich ja auch schon getestet). Außerdem ist meine Libido schwächer unter Einfluss von künstlichen Hormonen. Mein Mann ist in den dreißigern. Vor einigen Jahren hat er von einem Arzt mitgeteilt bekommen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass er auf natürlichem Wege ein Kind zeugt, unmöglich sei es aber nicht. Was mittlerweile daraus geworden ist, wissen wir nicht. Vor einiger Zeit litt er unter einem Hodentumor (Therapie erfolgreich abgeschlossen). Leider hat er eine relativ schwache Potenz und bei Unterbrechungen kann es schonmal passieren, dass er seine Erektion verliert, oder trotz Eregung diese nicht richtig aufbauen kann. (Im Allgemeinen funktioniert aber alles so, wie es soll.) Eine Spirale oder Kupferkette kann ich aus gesundheitlichen Gründen leider nicht tragen (eben wegen diesem PAP-Befund). Ordentlich beraten wurde ich dazu noch nicht, deshalb weiß ich gerade überhaupt nicht, ob sich durch meinen Befund vlt sogar langzeitliche Einschränkungen bezüglich der Wahl der Verhütungsmethode ergeben (und ich will mir die Spirale ja nicht schon nach einem halben Jahr wieder ziehen lassen müssen, weil sich meine Werte wieder verschlechtern)? Einen Beratungstermin dazu habe ich erst in rund einem Monat bei einem neuen Arzt. Macht es denn Sinn nach Abklingen eines so lange bestehenden Befundes noch eine Spirale zu tragen, oder vlt sogar nach einem operativen Eingriff um diesen zu beheben? Sollte ich mich von dieser Idee nicht vlt komplett trennen und nach was anderem ausschau halten? Oder stellt das kein größeres Problem dar? Die Pille war ja eigentlich nur als Übergang gedacht, und sollte die Idee der Spirale für längere Zeit oder komplett ins Wasser fallen, wird der Wunsch, die Methode zu wechseln dringender. Sonst schaue ich erst einmal, was der Arzttermin da vlt noch bringt. Da wir mit Kondomen nicht so gut klar kommen, habe ich auch mal über ein Dia (evtl. in Kombi mit NFP) nachgedacht. Das kostet aber mehr wie eine Klein-Packung Kondome und ist mit erheblich mehr Aufwand verbunden. Wegen der schwachen Potenz meines Mannes weiß ich nicht, ob das nicht vlt problematisch wird, wenn wir uns "unterbrechen" müssen, um das Dia einzulegen. Man kann ja nicht immer schon vorher wissen, dass man es vlt brauchen könnte  . Und wenn man es dann vorher schon eingelegt hat, setzt es einen vlt irgendwie dem Druck aus, jetzt "Sex haben zu müssen"? Und unter Druck wird das mit dem kleinen Problemchen von ihm auch nicht besser. Es klappt spontan zwischen uns eben einfach am besten und ich befürchte uns mit dieser Methode vlt zu viel Spontanität zu nehmen. Das war ja schon immer etwas schwierig früher mit dem Kondom-suchen. Aber wenn ich es dann übergestreift habe, hab ich schon gewusst, wie ich dafür sorge, dass sich das bereits wieder möglichst angenehm anfühlt, sodass uns da nichts "kaputt" geht. Wie könnte man das mit einem Dia denn ähnlich machen? Da es mit seiner Zeugungsfähigkeit - nach dem, was wir wissen - ohnehin nicht so weit her ist, hat er vorgeschlagen, sich Mal über eine Vasektomie informieren zu lassen. Da wir beide keine Kinder wollen, an sich ja ein praktischer Gedanke und ich muss sagen, reizvoll klingt die Idee schon. Aber es haben schon mehrere Paare gedacht, dass sie keine Kinder wollen und dann pfuschte die biologische Uhr dazwischen. Egal wie sicher man sich darin fühlt, seine Familienplanung geklärt zu haben, sollte man das glaube ich nicht völlig vergessen. Immerhin ist das ein ziemlich großer Schritt und auch wenn wir u.U. ohnehin mit größeren Problemen beim "basteln" rechnen müssten (aber es könnte sich dann ja auch bis dahin was gebessert haben), muss man sich diese Möglichkeit ja nicht völlig nehmen. Ich hab aber auch Mal irgendwo gehört, dass künstliche Befruchtungen auch nach einer Vasektomie noch möglich seien, weil ja weiterhin Spermien gebildet werden...? Na jedenfalls ist das halt nicht unbedingt eine Methode, die man Mal eben so ausprobiert. Irgend eine komplett neue Idee, was eine alternative Verhütungsmethode anbelangt ist mir natürlich auch willkommen. Vlt hab ich ja irgendwelche Möglichkeiten übersehen, die tatsächlich in Betracht kommen würden?
_________________ "Die Geschichte der Menschheit wäre vernünftiger verlaufen, wenn man nicht die Menschen, sondern die Ideen belehrt hätte, dass es süß und ehrenvoll ist, wenn sie für das Vaterland sterben." - Gregor Brand
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Luthién
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 16:47 |
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Registriert: 15.01.2006 - 21:24 Beiträge: 10663 Wohnort: OWL
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Hey, gute Idee mit dem neuen Thread - das ist ja tatsächlich etwas umfangreicher... Zunächst: ein Dia kann man ohne Probleme schon bis zu zwei Stunden vor dem Sex einsetzen. Da Frau ein gut angepasstes Dia ohnehin nicht spüren sollte, stellt das auch keine Beeinträchtigung dar. Die Sicherheit des spermiziden Gels wird mit längerer Tragdauer zwar verringert (weil die natürlichen Scheidenflüssigkeiten der Frau das Gel zu sehr verdünnen), aber es ist keineswegs so, dass man das Dia (wie beim Kondom) erst unmittelbar vor Beginn der action einsetzen muss. Darüber hinaus macht es auch gar nichts, wenn Du das Dia einfach wieder raustust, wenn kein Sex stattfindet...  Die Mindest-Tragdauer von 8 Stunden bezieht sich ja nur auf den Fall, dass es zum GV gekommen ist. Da ein Diaphragma bei guter Pflege mehrere Jahre hält, amortisieren sich die Anschaffungskosten von ca. 50 € (inkl. Anpassung bei proFamilia o.ä.) auch recht schnell. Soviel dazu Dann: was sagt denn Dein Frauenarzt zu Deinem PAP-Befund? Hast Du die Möglichkeit, da mal genauer nachzuhaken, wie es weitergehen soll? Immerhin sind 1,5 Jahre schon eine lange Zeit und lt. Internet - ich hab grad einfach mal Mama Google befragt - sollte nach dieser Zeit schon etwas anderes getan werden, als nur abzuwarten. Schau mal: Zitat: Pap IIID Ein Pap IIID unterscheidet sich deutlich von einem Pap III: Hier liegen leichte bis mittelschwere Veränderungen der Schleimhautzellen vor, auch als Dysplasie (D) bezeichnet. Dysplastische Zellen sind in ihrem Aussehen verändert, ohne dass man eindeutig sagen könnte, worauf diese Veränderung zurückzuführen sind – ob eine Infektion oder eine mögliche Vorstufe einer bösartigen Erkrankung. Es liegen jedoch noch keine Krebszellen vor. Sie können sich aber unter Umständen zu Krebsvorstufen, so genannten Präkanzerosen, entwickeln.
Vorgehensweise Pap IIID: Hier führen die Ärzte in der Regel Abstrichkontrollen in Abständen von jeweils drei Monaten durch. Wenn im Rahmen dieser Kontrollen drei bis viermal hintereinander das Ergebnis Pap IIID diagnostiziert wird, entnimmt der Arzt in der Regel eine kleine Gewebeprobe, um den Befund histologisch abzuklären.
Entscheiden sich Frauen für die Durchführung eines HPV-Tests, so müsste die Kostenfrage vorher mit der jeweiligen Krankenkasse geklärt werden. Laut den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe reiche es bei erstmaligem Pap IIID und einem negativen Testergebnis aus, die Zellabstrichuntersuchung sowie den HPV-Test nach sechs Monaten zu wiederholen. Liegt hingegen eine HPV-Infektion vor, raten die Fachleute zu einer Kontrolluntersuchung bereits nach 3 bis 6 Monaten. Bei wiederholt positivem HPV-Befund sollte eine genauere Abklärung mittels Kolposkopie und Biopsie erfolgen. Ist der HPV-Test weiterhin negativ, könnten, so die Leitlinie, hingegen weitere 6 Monate abgewartet werden. Haben sich Gewebeveränderungen der Stufe Pap IIID auch noch nach einem Jahr nicht zurückgebildet, veranlasst der Arzt üblicherweise in jedem Fall weiterführende Untersuchungen unabhängig vom HPV-Status. Da sich Veränderungen aber auch von alleine wieder zurückbilden können, warten die Ärzte zunächst die Kontrolluntersuchungen ab, um zu beurteilen, ob eine weitere Behandlung überhaupt notwendig ist.
Quelle, Hervorhebung von mir Ich will Dir da echt keine Angst machen, aber vermutlich würd ich beim Gyn mal richtig Theater machen, wenn der weiter der Meinung ist, abwarten und Tee trinken wäre der richtige Weg... Vermutlich ist das offene klärende Gespräch mit Deinem Frauenarzt tatsächlich der beste Weg... denn Dein Text liest sich für mich so, als hättest Du gern Deinen auffälligen PAP-Befund abgeklärt (und behandelt) und danach dann eine Spirale/Gynefix... oder? 
_________________ Alles Liebe, Luthién 
The steps we'll regret the most are the ones we never take
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Lune
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 18:35 |
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| Moderatorin |
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Registriert: 15.01.2006 - 20:52 Beiträge: 6927
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Wow, das ist ja echt verzwickt. Mal ganz dreist gefragt- denkst du ihr wollt irgendwann Kinder? Was du zu der möglichen Unfruchtbarkeit deines Freundes geschrieben hast klang nicht so traurig, deswegen wäre es vielleicht eine Idee, dass er sich sterilisieren lässt? Zum Dia, das ist wirklich nicht so wild wie man sich das vorstellt. Mit ein bisschen Übung hast du das so schnell eingesetzt wie einen Tampon und es soll ja Männer geben die finden es ganz spannend auch mal zu tasten, ob der Mumu bedeckt ist. 
_________________ Der Erleuchtung ist egal wie man sie erlangt! 6 Frauenjahre NFP! )O(
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Luthién
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 18:42 |
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| Moderatorin |
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Registriert: 15.01.2006 - 21:24 Beiträge: 10663 Wohnort: OWL
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@Lune, zur Vasektomie hat Aurora ja schon folgendes geschrieben: Aurora hat geschrieben: Da es mit seiner Zeugungsfähigkeit - nach dem, was wir wissen - ohnehin nicht so weit her ist, hat er vorgeschlagen, sich Mal über eine Vasektomie informieren zu lassen. Da wir beide keine Kinder wollen, an sich ja ein praktischer Gedanke und ich muss sagen, reizvoll klingt die Idee schon. Aber es haben schon mehrere Paare gedacht, dass sie keine Kinder wollen und dann pfuschte die biologische Uhr dazwischen. Egal wie sicher man sich darin fühlt, seine Familienplanung geklärt zu haben, sollte man das glaube ich nicht völlig vergessen. Immerhin ist das ein ziemlich großer Schritt und auch wenn wir u.U. ohnehin mit größeren Problemen beim "basteln" rechnen müssten (aber es könnte sich dann ja auch bis dahin was gebessert haben), muss man sich diese Möglichkeit ja nicht völlig nehmen.
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Lune
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 18:53 |
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| Moderatorin |
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Registriert: 15.01.2006 - 20:52 Beiträge: 6927
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Oh wow, ich habs echt geschafft einen ganzen Abschnitt zu übersehen. Das ist natürlich in jedem Fall eine schwere Entscheidung, aber das liest sich echt alles etwas entmutigt und ich hoffe ihr findet was mit dem ihr zufrieden seit.  Vielleicht... könntst du ja auch eine Art Liste überlegen die du abarbeitest und ganz unten steht dann die Sterilisation. So im Sinne von, erstmal Dia testen, dann vielleicht nochmal in nfp reinschnuppern, dann vielleicht gut mit Kondomen abwechseln... Also natürlich in der Reihenfolge wie es dir passt- weist du wie ichs meine? 
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Aurora
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 19:12 |
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| unverzichtbar |
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Registriert: 06.06.2008 - 09:45 Beiträge: 868 Wohnort: Hessen
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Also, meint ihr, grundsätzlich wäre es kein Problem, sich eine Spirale legen zu lassen, wenn der PAP-Befund weg ist? Eine Spirale wollte ich ja eigentlich haben. Nur kam dann der Befund dazwischen, bzw der wurde halt bei der Voruntersuchung entdeckt. Wenn ich die trotzdem mit gutem Gewissen tragen kann, ohne Angst zu haben dass die doch wieder vorzeitig gezogen werden muss, etc, will ich Mal hoffen, dass dem anderen Arzt da mehr zu einfällt wie "abwarten und Tee trinken". Sonst dann wohl tatsächlich das Dia - und hoffen, dass das funktioniert. Ein Dia ist jetzt zwar nicht sooo teuer, aber auch darum wär's schade, wenn man's dann nur drei Mal benutzt und danach zu dem Ergebnis kommt, dass man sich damit nicht wohl fühlt. Aber es ist wohl eine deutlich geringere Investition, wie die Spirale und in Anbetracht der Tatsache, dass ich sonst nicht mehr viele Alternativen übrig habe... Wäre das wohl nach der Spirale der nächste Schritt. Zitat: Zum Dia, das ist wirklich nicht so wild wie man sich das vorstellt. Mit ein bisschen Übung hast du das so schnell eingesetzt wie einen Tampon und es soll ja Männer geben die finden es ganz spannend auch mal zu tasten, ob der Mumu bedeckt ist. Warum bin ich darauf nicht gekommen? Schatz findet die weibliche Anatomie eigentlich ganz interessant. @ Lune: Ich muss sagen, dass es mich ein wenig (nicht negativ!) überrascht, dass du das mit der Sterilisation so schnell vorgeschlagen hast. Immerhin bin ich noch so jung und alles. Die meisten Frauen glauben es einem ja nichtmal, wenn man sagt, man möchte keine Kinder haben.
_________________ "Die Geschichte der Menschheit wäre vernünftiger verlaufen, wenn man nicht die Menschen, sondern die Ideen belehrt hätte, dass es süß und ehrenvoll ist, wenn sie für das Vaterland sterben." - Gregor Brand
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Luthién
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 19:17 |
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| Moderatorin |
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Registriert: 15.01.2006 - 21:24 Beiträge: 10663 Wohnort: OWL
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Aurora hat geschrieben: Also, meint ihr, grundsätzlich wäre es kein Problem, sich eine Spirale legen zu lassen, wenn der PAP-Befund weg ist? Eine Spirale wollte ich ja eigentlich haben. Nur kam dann der Befund dazwischen, bzw der wurde halt bei der Voruntersuchung entdeckt. Eben darauf würde ich den Frauenarzt ganz direkt ansprechen Wenn er Dich jetzt schon so lange zu kürzeren (3- oder 6-monatigen) Kontrollintervallen antanzen lässt und dennoch einen IIID-Befund für nicht dramatisch hält, dann kann irgendwas nicht stimmen. Man muss jetzt sicher nicht sofort die Pferde scheu machen, aber bei der Zeitspanne, die Du gerade ansprichst, sollte dem schon nachgegangen werden. Wurdest Du denn mal auf eine HPV-Infektion hin untersucht? Chlamydien und dergleichen? Möglicherweise lässt sich doch alles noch vergleichsweise leicht behandeln... 
_________________ Alles Liebe, Luthién 
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Lune
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 19:24 |
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| Moderatorin |
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Registriert: 15.01.2006 - 20:52 Beiträge: 6927
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Zitat: Lune: Ich muss sagen, dass es mich ein wenig (nicht negativ!) überrascht, dass du das mit der Sterilisation so schnell vorgeschlagen hast. Immerhin bin ich noch so jung und alles. Die meisten Frauen glauben es einem ja nichtmal, wenn man sagt, man möchte keine Kinder haben. Ich denke man kann durchaus auch schon in jungen Jahren zur Entscheidung kommen ob man Kinder will oder nicht- und du hattest es ja (obwohl ich einen wichtigen Teil übersehen hatte  ) auch so formuliert, dass es durchaus zur Diskussion steht.  Zum Rest kann ich mich Luthien anschließen. 
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Luthién
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 19:40 |
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| Moderatorin |
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Registriert: 15.01.2006 - 21:24 Beiträge: 10663 Wohnort: OWL
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Aurora hat geschrieben: Die meisten Frauen glauben es einem ja nichtmal, wenn man sagt, man möchte keine Kinder haben. Ich glaube, das wird Dir hier nicht unterkommen - dafür haben wir hier zuviele Kandidatinnen, die genau Deiner Meinung sind und sich in ihrem Umfeld zu oft anhören müssen, "jajaaaaaa, das wirst du dir auch nochmal überlegen" oder "ach was, irgendwann kriegt ja jeder Kinder"... (Und man merkt gar nicht, dass ich eine von ihnen bin, oder?  )
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luna77
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 17.01.2010 - 23:58 |
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| hat sich gut eingelebt |
Registriert: 19.10.2009 - 21:31 Beiträge: 120
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Aurora hat geschrieben: Sonst dann wohl tatsächlich das Dia - und hoffen, dass das funktioniert. Ein Dia ist jetzt zwar nicht sooo teuer, aber auch darum wär's schade, wenn man's dann nur drei Mal benutzt und danach zu dem Ergebnis kommt, dass man sich damit nicht wohl fühlt.
Richtig angepasst merkt man es nicht. Statt zur Verhuetung, kann man es auch prima zu Zeiten der Menstruation verwenden, um das Blut halbwegs aufzufangen. Nur so als Gedanke... 
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Lilly90
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 18.01.2010 - 09:32 |
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| nicht mehr wegzudenken |
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Registriert: 15.04.2009 - 13:36 Beiträge: 640 Wohnort: bei münchen
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Huhu Aurora, ich möchte dich gerne mal etwas fragen zu deinem PAP. Du rennst wirklich seit 1,5 Jahren mit einem PAP IIID rum oder kennst du nur den letzten Befund und glaubst jetzt das 1,5 Jahre lang zu haben bzw. hat dein Arzt dir das gesagt? Mal kurz zu meiner Geschichte, vielleicht wird dir dann einiges klarer *hust* Vor meiner jetzigen FA war ich bei einem anderen Gyn, der es für nötig gehalten hat bei mir einen PAP-Abstrich zu machen, obwohl ich damals "nur" eine Pilzinfektion hatte (war da erst 17 und normal wird die Notwendigkeit erst ab 20 angesehen). Die Pilzinfektion wurde mit Erfolg behandelt, aber 2 Wochen später flatterte ein Briefchen rein. PAPII, alles in Ordnung, aber ich hab ne Entzündung in der Scheide und muss behandelt werden, bla,bla,bla... Hab die Vaginaltabletten genommen, Kontrolle in 3 Monaten. Kein Pilz, auch sonst nix zu sehen, wieder PAP-Test gemacht. 2 Wochen später kommt wieder ein Briefchen, Entzündung in der Scheide mit PAP II muss behandelt werden, bla, bla, bla... Hab wieder Vaginaltabletten und so ein komisches Gel für den PH-Wert bekommen. 3 Monate später wieder zur Kontrolle, nix auffälliges zu sehen, wieder PAP-Test gemacht. 2 Wochen später kam wieder ein Briefchen, dieses Mal mit einem PAP IIID und einem Text in dem man meinen könnte, ich dank bald ab... Von wegen Vorstufe von Krebs und so... Musste dann so komische Hormonzäpfchen nehmen (wie üblich immer ne Entzündung in der Scheide) und bin dann 3 Monate später wieder hin. PAP-Abstrich, 2 Wochen später bekam ich wieder ein Briefchen, in dem Stand, dass ich jetzt wieder PAP II hätte, aber mal wieder ne Entzündung in der Scheide. Da er mir zum hundersten Mal den selben Mist andrehen wollte, ist mir der Geduldsfaden gerissen und bin zu einem anderen Gyn. Diese hat mich das 1.Mal auf alles getetest, von sämtlichen Bakterien, Chlamydien, Pilzen und Auffälligkeiten mit dem Resultat das bei mir alles in bester Ordnung ist. Sie hat nicht direkt einen PAP-Test gemacht (wird bei mir auch noch nicht übernommen), sondern die Zellen selbst unterm Mikroskop untersucht hat, mit dem Ergebnis, Zellen sind leicht Entzündlich (entsprich PAP II) und alles wäre in Ordnung. Ich weiß bis heute noch nicht so genau, warum ich ständige Entzündungen in der Scheide habe/hatte (wahrscheinlich wegen der ständigen Medikation oder sonstiges), aber meine FA hat mir erklärt, dass sich der PAP aufgrund von verschiedenen Gegebenheiten schon mal verändern kann (sprich PAP IIID), dieser aber normal nach einigen Monaten wieder zurückgeht. Außerdem würde man dir nach 1,5 Jahren PAPIIID schon einmal vorschlagen, dass auffällige Gewebe in einer kleinen OP herauszuschneiden (glaub bei 3mal PAP IIID) war das... Lange Rede kurzer Sinn, ich würde da mal einen anderen Gyn drüber schauen lassen, wenn du schon so lange PAP IIID hast, müsste man da schon lange was unternehmen oder du hast das einfach nur Missverstanden. Sprich nochmal mit deinem Gyn und hol dir Gegebenfalls eine andere Meinung. Mit einem solchen PAP wird sich zunächst jeder Gyn weigern dir eine Spirale zu setzen und je eher du dem ganzen auf den Grund gehst, umso schneller kannst du dann zu ihr wechseln. 
_________________ -Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.-
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Aurora
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 18.01.2010 - 21:29 |
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| unverzichtbar |
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Registriert: 06.06.2008 - 09:45 Beiträge: 868 Wohnort: Hessen
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Es gibt da so einige Gründe, warum ich fest davon ausgehe, dass ich die ganze Zeit einen PAPIIID hatte. - Ein Bekannter von mir ist ebenfalls Gynekologe und er meinte der Befundbrief klinge sehr nach einem PAPIIID. Genaues stand in diesen Briefen nie drin, aber er als Fachperson vermute da aller höchstens noch einen reinen III-er.
- Der Brief hatte immer genau die gleiche Wortwahl, außer der aller letzte. In dem hieß es, ich hätte den gleichen Befund wie das letzte Mal. Das heißt, mindestens bei zwei Tests hintereinander hatte ich einen PAPIIID. Da ich zwischen diesen beiden Tests Mal einen Termin verschusselt hatte, lagen diese ca 5 Monate auseinander, was dann ja auch schon eine recht lange Zeit darstellt. Man hätte annehmen müssen, bei einer Verschlechterung wäre die Wortwahl anders, ernster, die angeratene weitere Vorgehensweise etwas heftiger. Nichts.
- Es gibt keine weiteren gesundlichen Auffälligkeiten, wie es sie bei dir angeblich gegeben hat. Es klang für mich ein wenig so, als fanden die Behandlungen und die wiederholten Tests hauptsächlich aufgrund deiner Entzündungen statt. Dass man wegen einem simplen II-er Befund so engmaschig kontrolliert wird, habe ich noch nie gehört, erhlich gesagt (oder wurde die Entzündung aufgrund des II-er Befundes vermutet?). Und ich habe NUR den auffälligen PAP - es wurde ja einiges getestet wegen der Spirale (was genau weiß ich nicht mehr) und ich habe nur deswegen einen Brief bekommen. Und es wurde auch keine Entzündung oder sonst etwas vermutet bei mir.
- Meine Ex-Gyn meinte Mal, so ein Befund entwickelt sich normal in spätestens zwei Jahren zurück. Wie sie auf diese furchtbar lange Zeitspanne kommt, ist mir ein Rätsel, aber das erklärt vlt, warum sie da so viel "Geduld" hat...? Über ähnliche Berichte bin ich übrigens schon ein-zwei Mal im Internet gestoßen. Ich halte es durchaus für möglich, dass sie so lange bei einem IIID nichts getan hat. Laut dem deutschen Krebs-Forschungs-Institut (oder wie genau das heißt) ist das wohl auch eine relativ neue Entwicklung, dass man da früher tatsächlich auch etwas länger gewartet hat, solange sich nichts verschlechtert hat. Vlt war sie auch schlicht und ergreifend nicht auf dem neusten Stand.
Aus den oben angedeuteten Gründen habe ich die Gyn auch gewechselt. Der Fairness heit halber sollte ich vlt erwähnen, dass der letzte Test vor 4-5 Monaten statt gefunden hat und die 1.5 Jahre aufgerundet sind (es sind definitiv mehr wie 1.25 Jahre). Wegen der unerwartet langen Warteliste des neuen Gyns hat sich eine ungewollt lange Pause ergeben. Diese Zeit habe ich jetzt aber mit eingerechnet (vlt aus der Resignation heraus - ich habe so lange gehofft, dass sich da von alleine was bessert, dass ich das mittlerwiele eingestellt habe). Das heißt beim letzten Test waren es "erst" etwas über 1 Jahr.
_________________ "Die Geschichte der Menschheit wäre vernünftiger verlaufen, wenn man nicht die Menschen, sondern die Ideen belehrt hätte, dass es süß und ehrenvoll ist, wenn sie für das Vaterland sterben." - Gregor Brand
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Lilly90
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 19.01.2010 - 19:00 |
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| nicht mehr wegzudenken |
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Registriert: 15.04.2009 - 13:36 Beiträge: 640 Wohnort: bei münchen
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Um ganz ehrlich zu sein, finde ich die ganze Geschichte echt komisch und du kannst eigentlich momentan nichts anderes tun als dir eine zweite Meinung einzuholen. Bei mir wurde alle 3 Monate wegen der Entzündung kontrolliert, nicht wegen dem PAP selber. Ob und wie genau sich die Entzündung geäußert hat, kann ich nicht mehr nachvollziehen, weil mir das der Gyn nie erklärt hat. Keime konnten es auf alle Fälle nicht sein, vielleicht ist aber auch wegen dem PAP II und vermehrte endzündliche Zellen darauf geschlossen worden und wild therapiert worden wegen nix und wieder nix, keine Ahnung, ist mir heute auch egal. Wie gesagt, mach dir nicht so viele Sorgen und hol dir eine zweite Meinung ein, bisher hast du keinen Grund zur Sorge, auch wenn die Sache von ärztlicher Seite her komisch klingt.
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Aurora
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 19.01.2010 - 19:40 |
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| unverzichtbar |
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Registriert: 06.06.2008 - 09:45 Beiträge: 868 Wohnort: Hessen
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Ich mache mir jetzt auch keine ernsthaften Sorgen ernsthaft zu erkranken. Ich habe ja auch auf eigene Faust etwas recherschiert und hatte noch einen bekannten Gynäkologen als Ansprechpartner und weiß daher, dass sich ein PAP IIID nicht von heute auf morgen in einen dicken fetten Krebstumor verwandelt. Selbst wenn die Ärztin, bei der ich bislang war, da sehr komisch ist, könnte wohl sooo schnell nichts wirklich extrem schlimmes passieren, solange ich hin und wieder zu den Kontrollen gehe. Was das anbelangt bin ich da relativ ruig, auch wenn mich das Vorgehen meiner Ex-Gyn etwas irritiert. Aber da mich diese blöden Hormone eben etwas ankotzen und ich langsam aber sicher von da weg möchte, wird diese Sache eben auf diese Weise wieder interessant für mich. Wenn das mit der Spirale in absehbarer Zeit nichts wird (das also auf die Schnelle nicht behandelt werden kann, oder sich die Spirale nicht mehr anbietet), dann würde ich mich nämlich möglichst bald nach einer Alternative umschauen. Ansonsten überlege ich mir, vlt doch noch etwas Geduld zu haben (es ist ja mehr eine Kopfsache, eine Grundeinstellung, dass ich die Pille nicht nehmen möchte, habe ja keine nicht-aushaltbaren NW's). Das ist eigentlich das einzige, warum es mich grade ein wenig drängelt. ... noch über einen Monat bis zu dem Termin... 
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Lilly90
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Betreff des Beitrags: Re: Suche eine neue Verhütungsmethode Verfasst: 20.01.2010 - 09:10 |
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| nicht mehr wegzudenken |
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Registriert: 15.04.2009 - 13:36 Beiträge: 640 Wohnort: bei münchen
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Ich kann dich sehr gut verstehen, mir gehts teilweise auch nicht anders. Hab mit meiner jetzigen Pille auch keine Probleme, viele Sachen werden sogar durch sie besser, aber manchmal denke ich mir auch, ob es nicht angenehmer wäre nicht jeden Tag so eine Tablette nehmen zu müssen und lieber auf etwas umzusteigen, was dem Körper wieder seinen Freiraum gibt. Mit der Pille an sich bin ich ja zufrieden, aber man wird einfach mit der Zeit, wie soll ich sagen, einfach Pillen-Müde... Bei mir ist das auch reine Kopfsache, weil sich mein Körper manchmal wehrt die Pille zu schlucken (will dann nicht den Hals runter und so) was früher nie der Fall war. Informiert hab ich mich schon über andere Methoden, aber wenn ich mir die ganzen Geschichten wieder durchlese über nicht bemerkte verloren Gynefixes und Spiralen, dann bin ich doch wieder irgendwie froh die Pille zu nehmen. Dann gehts wieder einige Tage ganz gut und dann bekomm ich wieder so meine Zweifel, aber letztendlich muss man sich irgendwann für eine Richtung entscheiden, jede Methode hat seine Vor- und Nachteile und man muss halt entscheiden, was für einen positiv ist und was negativ... Naja, ich geb dir jetzt erst einmal den Rat, zieh die Sache mit der Pille durch, du hast keine NW und auch wenn sie dir sonst auf den Geist geht, ist es sinnvoller sie erst einmal so lange zu nehmen, bis du Klarheit hast, weil auf die schnelle wirst du in deinem Fall mit keiner anderen Verhütungsmethode glücklich werden, außer eben der Spirale und das muss erst einmal abgeklärt werden. 
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