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Tod durch Anti-Baby-Pille Yaz?

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 11:57 
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hat sich gut eingelebt

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Ich glaub dass ist mal wieder so eine panikmache wie der angebliche HPV-Impfung- Todesfall. Sicher ist sowas schlimm aber ob das wirklich NUR von der pille kam glaub ich irgendwie nicht. Ich nehm selber die YAZ und habe keinerlei Probleme mit ihr- im Gegenteil.

Und was heißt da "gefährliche Pillen"? ô_O Und wieso sollen diese Pillen unsicherer sein als andere?

Also Entschuldige wenn ich in der Hinsicht eher auf meine FA vertraue als auf irgendein Mädel aus nem Verhütungsforum...

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:18 
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entschuldigt, aber ich finds ehrlich gesagt bedenklich, wie sehr hier manchen auf die liebe, grossherzige pharmaindustrie vertrauen

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lieber Gruss von beli


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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:22 
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@_Katze_, man muss ganz klar sehen: jede Pille ist gefährlich, jede Pille birgt ein Risiko! Und eine 100%ige Sicherheit, dass man nicht schwanger wird, hat man auch mit der Pille nicht. (Die hat man, wenn man ganz ehrlich ist, aber nur ohne Sex bzw. wenn man wartet, bis nach NFP-Regeln der Eisprung ausgewertet ist!)

@beli, was bringt Dich zu dieser Äußerung? :kopfkratz:

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:29 
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"medis werden so streng geprüft, also sind sie auch sicher" haltung

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:32 
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Sicher im Sinne von, verhütungstechnisch sicher, oder sicher im Hinblick auf mögliche fatale Nebenwirkungen? :?

Denn bei ersterem finde ich, kann man nicht dran zweifeln, sonst wäre ein Medikament wie die Pille nicht in den letzten 40 Jahren so weit verbreitet und weiterentwickelt worden, wenn sich herausgestellt hätte, damit werden ja doch jede Menge Frauen schwanger... und letzteres... wie gesagt, da geht man meiner Meinung nach die Kosten-Nutzen-Rechnung ein und weiß (sollte wissen!), worauf man sich einlässt ;-)

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:34 
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sicher im sinn von ungefährlich

klar besteht eine kosten-nutzen abwägung und auch eine relation zum risiko etc. das stört mich nicht.
ich hatte bei dem ein oder anderen kommentar einfach zu viel blindes vertrauen dem konzern* gegenüber gespürt (vielleicht irre ich mich da aber auch) und das halte ich für naiv.

* edit: kombiniert mit behörden

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:36 
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Das mag sein, dass es bei einigen Mädels so ist - deswegen hab ich in meinem vorigen Post nochmal darauf hingewiesen, dass es diese Nebenwirkungen gibt, dass sie keineswegs aus der Luft gegriffen sind. Aber dennoch halte ich es auch für falsch, es so stehen zu lassen, "wer die Anti-Baby-Pille nimmt, riskiert sein Leben", wie man es aus dem Artikel herauslesen konnte, meiner Meinung nach...

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 12:40 
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jo klar, das ist einfach nur reisserisch

auch wenns zu 0,irgendwas % stimmt *g*

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 13:12 
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Verhütungscrack
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beli hat geschrieben:
sicher im sinn von ungefährlich

klar besteht eine kosten-nutzen abwägung und auch eine relation zum risiko etc. das stört mich nicht.
ich hatte bei dem ein oder anderen kommentar einfach zu viel blindes vertrauen dem konzern* gegenüber gespürt (vielleicht irre ich mich da aber auch) und das halte ich für naiv.

* edit: kombiniert mit behörden


Es kommt auch genug ans Tageslicht, wo Gutachten gefälscht wurden, die Testdauer zu kurz oder zu lasch war etc. Und dass mit Medikamenten auch genug Fahrlässiges passiert, dafür gibt es auch einige Fälle z.B. Contergan.

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 13:43 
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@Luthien: Sicher bringt jede Pille Nebenwirkungen, aber ich hab halt was dagegen wenn man (ohne irgendwelche ärztlichen Kompetenzen) auf Grund von irgendwelchen Internetberichten einige Pillen als "gefährlich" einstuft.

Jede Pille ist ein Medikament und kann ein Risiko sein.

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 13:45 
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Und was mich noch interessiert wo denn bitte steht dass manche Pillen (YAZ) weniger sicher sind als andere? ô_O Also in solchen Dingen vertrau ich doch lieber einem ARZT

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 13:49 
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Dafür braucht es keine fachliche Kompetenz, sondern muss man "nur" logisch denken und analysieren, was gesagt wird.

Für Risikopatientinnen, für Frauen mit Thromboseneigung und für unglückliche Zufälle ;) ist die Pille sehr gefährlich. Im Idealfall :!: klärt ein Gyn so etwas ab, bevor überhaupt die Pille herausgegeben wird (Fragebogen zu Rauchgewohnheiten, Übergewicht, Thrombosefällen bzw. chronischen Erkrankungen innerhalb der Familie), und damit ist gut, denn damit wird das Risiko schonmal deutlich gemindert, dass was passiert.

Mich würde interessieren, wie eine Statistik hinsichtlich "Tod durch Pille" in den Ländern aussieht, wo jede Frau die Pille frei in der Apotheke kaufen kann, ohne vorher ärztlichen Rat einzuholen oder sich einer Untersuchung zu unterziehen...

EDIT: Von der YAZ war doch gar nicht die Rede, sondern von der Qlaira, weil diese Pille ein ganz neues, einzigartiges Östrogen (natürlich hergestellt) enthält. Und dazu hatte Minush auch eine Quelle geliefert!

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 16:24 
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Hohes Tier
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Hier noch was zum weiter lesen:
http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/ ... ml?lang=de

Irgendwo hab ich gelesen, dass Bayer die Zahl der Todesfälle verschweigt um keine Panik zu stiften ;-)

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 16:34 
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Ich zitiere mal aus dem von Dir verlinkten Artikel, Steffi:

Zitat:
Seit Bestehen des Pharmacovigilance-Zentrums (1990) gab es bis heute insgesamt 9 Berichte von tödlich verlaufenden Lungenembolien die mit der Einnahme von Antibabypillen in Verbindung gebracht werden. Die erste ereignete sich 1991, die letzte ist eingangs beschrieben. 5 Mal waren Präparate mit antiandrogenen Eigenschaften (1 Mal ein Drospirenon-haltiges), 3 Mal eines der dritten Generation, betroffen. Eine Lungenembolie trat unter einem Reingestagen auf (einer Präparategruppe, die gemäss aktuellem Kenntnisstand das Thromboserisiko nicht erhöht). Bei vier Betroffenen lag mindestens ein Risikofaktor für Thromboembolien vor (Übergewicht, höheres Alter, familiäre Thromboseneigung, Flugreise).

Und dann fassen wir mal zusammen: in 19 Jahren statistischer Erhebung sind 9 Todesfälle aufgetreten, die auf hormonelle Kontrazeptiva zurückzuführen sind, bei denen nahezu 50% der Opfer einer Risikogruppe angehörten, bei der die Anwendung selbiger ohnehin kritisch zu sehen und kontraindiziert ist.

Danke für diese tollen Zahlen, die belegen, was ich sage: Millionen Frauen in der Schweiz verhüten hormonell (ebenso wie in jedem anderen Land) und die Sterberate ist so gering, dass eine Panikmache wie "Tod durch die Anti-Baby-Pille!" einfach nicht gerechtfertigt so stehenbleiben darf.

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BeitragVerfasst: 30.09.2009 - 16:41 
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Hohes Tier
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Es belegt, dass es Fälle gibt, aber eben wenige. Warum Bayer dann keine Zahlen veröffentlicht, find ich allerdings komisch.

Ein Grund für Panikmache ist es meiner Meinung nach auch nicht.

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