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Pille erhöht das Krebsrisiko angeblich nicht
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dieSanfte
Verhüterli


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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Achso. Aber in der Packungsbeilage habe ich noch nichts gelesen, dass das Risiko erhöht ist - du?
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Diamond
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Doch, bei meiner Pille (Valette) stand es (ich weiß aber nicht mehr, ob konkret oder "auf verdacht")
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Lieber Gruß, Diamond
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dieSanfte
Verhüterli


Geschlecht: feminin
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 1922

BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das meinte ich, dass es entweder gar nicht erwähnt wird oder eben nur "angeblich, auf Verdacht, nicht nachgewiesen werden".
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flunserl
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das reicht doch aus. Jemand dems zu riskant ist, der kanns lassen. Und absolut 100%ig ist es meines Wissens nach noch nicht bewiesen.
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dieSanfte
Verhüterli


Geschlecht: feminin
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 1922

BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Doch, es gibt manche Studien, die sehr wohl nachweisen, dass der Zusammenhang stichfest ist. Und deshalb ist es ein Unterschied, ob nur gesagt wird "noch nicht nachgewiesen, wahrscheinlich etc." oder ob eindeutig zu erkennen ist, dass das Risiko auf das 5-10fache steigt.
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Sabienchen
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

ja aber bei diesen studien ists doch schwer zu beurteilen, ob das erhöhte krebsrisiko wirklich von der pille kommt oder von anderen lebensumständen! diese frauen haben ja nicht alle den gleichen genetischen background, ernähren sich gleich etc...
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LG Sabienchen

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Diamond
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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 7189

BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

5- bis 10- fach muss nicht viel sein, es kommt auf die Prozentzahl an (Beispiel: das Risiko, schwanger zu werden, erhöht sich um das 5-fache, wenn man starkes Übergewicht hat. Dann liegt der PI aber immernoch im sehr guten Bereich, da er vorher 0,1 war).

Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass oft Pharmafirmenmentalität (Null Risiko, eher positive Langzeitwirkungen) den extremen Gegnern (Hochpushen von Risiken, die eigentlich nicht so oft auftreten) gegenübersteht und die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt.
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Lieber Gruß, Diamond
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flunserl
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

So seh ich das auch. Klar, gesund ist es nicht, ist schließlich ein Medikament, aber Panik machen hat noch keinem geholfen.
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dieSanfte
Verhüterli


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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Sabienchen hat Folgendes geschrieben:
ja aber bei diesen studien ists doch schwer zu beurteilen, ob das erhöhte krebsrisiko wirklich von der pille kommt oder von anderen lebensumständen! diese frauen haben ja nicht alle den gleichen genetischen background, ernähren sich gleich etc...


Dafür werden ja Studien gemacht, bei denen Probanden untersucht werden, wo die einen die Pille nehmen und ähnliche Faktoren aufweisen (Alter, Einnahmedauer, Gesundheitszustand, familiäre Vorbelastungen etc.) und die anderen eben noch nie hormonell verhütet haben. So kann man doch sehr gut rausbekommen, ob sich noch zusätzliche Risikofaktoren gibt, die die Krebserkrankung verursacht haben oder ob es zum Großteil in Zusammenhang mit den Hormonen zu sehen ist.
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Sabienchen
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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

ja man kann da sicher eventuelle trends sehen, aber wirklich bestätigen kann man das nicht! da müsste man isogene menschen einsperren, gleich ernähren und einer gruppe die pille geben und der anderen nicht! krebs ist sone komplexe krankheit....
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LG Sabienchen

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dieSanfte
Verhüterli


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BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, es ist natürlich ein komplexes Thema. Aber bei bestimmten Erkrankungen kann man gut nachweisen, was die Hormone im Körper machen (so z.B. hat man nachgewiesen, dass die Pille die Schilddrüsenhormone an sich bindet und das zu Schilddrüsenerkrankungen führt). Bei Krebs ist das natürlich schwierger, weil noch andere Faktoren ausschlaggebend sind, aber das Risiko wird eben hochgerechnet.
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Luthién
Inventar


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Anmeldungsdatum: 15.01.2006
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Wohnort: Anrath

BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sanfte, darf ich Dich mal fragen, ob Du mit Atemmaske auf die Straße gehst - oder ob Du überhaupt gehst? Rolling Eyes
Es kann Dir ein Ziegelstein auf den Kopf fallen, Du kannst allen möglichen Mist einatmen, was weiß ich. No risk, no fun! Was soll denn das?

Wie viele Menschen sind an Lungenkrebs gestorben, obwohl sie nie in ihrem Leben eine einzige Zigarette angefasst haben? Wie viele Frauen erkranken wohl an Gebärmutterhalskrebs, obwohl sie nie die Pille genommen haben!

Du kannst mir nicht erzählen, dass sich das Risiko durch die Hormone so arg erhöht, dass es wirklich beunruhigend ist. Röntgenstrahlen, okay. Radioaktivität, okay. Aber Hormone? Ich bitte Dich.

Wie gesagt, ich kann mich auch in meiner Bude einmauern, weil mir draußen ja ein Ziegelstein auf den Kopf fallen könnte. Und das Risiko, dass ich Schadstoffe einatme, wenn ich die Fenster öffne, ist in den letzten Jahrzehnten auch um ein Vielfaches angestiegen... Rolling Eyes

Ich will hier nix bagatellisieren! Ich denke nur, es hilft niemandem, sich wegen irgend etwas Panik zu machen. Man sollte rational über alles nachdenken. Leider habe ich das Gefühl, dass einigen das hier gerade ziemlich misslingt... Confused
_________________
Alles Liebe,
Luthién flatter

Live life to the fullest - you'll never get another try!

Is binn béal ina thost
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dieSanfte
Verhüterli


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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 1922

BeitragVerfasst am: 15.09.2007 - 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Es kann jeder für sich abschätzen, aber du kannst bei Gott nicht die Umwelteinflüsse mit den Hormone vergleichen. Denn dem einen kann man nicht wirklich ausweichen, die künstlichen Hormone sind aber nicht lebensnotwendig und in diversen Untersuchungen zeigt sich eben immer wieder, dass sie den Körper zusätzlich stören: Vitamine "abziehen", Hormone, die für den Hormonhaushalt notwendig sind, an sich binden, das Risiko bei Krebsarten zusätlich erhöhen etc.

Das kann jeder halten wie er will, aber ich würde das nicht als "ein weiterer Faktor wie alle anderen Umwelteinflüsse auch" sehen. Denn für mich ist es wahrscheinlicher, dass ich eine Krankheit bekomme, wenn meinem Körper gewisse Hormone entzogen werden oder der Vitaminbedarf steigt etc. als wenn ich der Luftverschmutzung oder ähnliches ausgesetzt bin.

Aber mit dem Argument "die Umwelteinflüsse sind ohnehin schädlich, da kann Rauch/Hormone etc. nicht mithalten oder gar schädlicher sein" kann man natürlich alles totschlagen - oder man argumentiert gleich am besten noch mit "an irgendwas wird man sowieso sterben" Rolling Eyes Laughing
_________________
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Pinguin
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 3121

BeitragVerfasst am: 16.09.2007 - 08:13    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Diskussionen laufen oft ohnehin nach dem Schema: Pillenabbrecher: "Das ist schädlich, man schadet sich freiwillig und das mehr als durch andere Einflüsse" und Pillennehmer versuchen es zu relativieren à la "naja, aber so kannst du das ja nun auch nicht sagen".

Ich kenne kaum einen Pillenschlucker, der sagt, dass er weiß, dass es höchstschädlich ist und die Pille trotzdem nimmt (da werden die Risiken nämlich oft relativiert) und umgekehrt kaum einen Pillenabbrecher, der meint, dass die Hormone einem nichts angetan haben (es sei denn, es geschieht aus perönlichen Zwecken wie Schwangerschaft o.Ä.). Und die eine Seite kann die andere auch nicht überzeugen, als Pillennehmer will man solche Infos auch gar nicht wahr haben und relativiert sie gern, bis es angenehmer wird. Umgekehrt ist man als überzeugter Abbrecher natürlich ganz aufmerksam, wenn man solche Berichte liest und jene, die besagen, dass es tatsächlich schädlich ist.

Ich sage damit nicht, dass die Infos hier richtig sind und einige sie leugnen oder eben hochspielen, ganz und gar nicht, jedem, wie ihm beliebt, da kaum eine Studie wirklich fundiert ist, ich wollte nur darauf hinweisen, dass die eine Seite die andere so gut wie nie überzeugen kann/ wird und am Ende beide mit Sackgassenargumenten kommen.

Jedenfalls hab ich gerade das gleiche Gefühl bei euch. Confused

Ich persönlich glaube übrigens aber auch, dass die Pille ein unnötiges Risiko darstellt und das Risiko ist auch aus meiner Sicht größer, als wenn ich sonst irgendwelche Einflüsse in mich sauge Laughing Schließlich setze ich mich dem Risiko auch noch bewusst aus und habe Alternativen. Das hat zwar nicht damit zu tun, ob es nun schädlich ist, oder nicht, aber wenn dem so ist, sehe ich keinen Grund, es mit Abgasen o. Ä. zu vergleichen, da ich mich dem nunmal nicht entziehen kann, bei der Pille und hormonellen Methoden hab ich aber Alternativen, wenn ich denn offen dafür bin.
Die Hormone sind etwas ganz Feines und Steuerndes in unserem Körper und diese Steuerung zu unterbrechen, so finde ich, hat einen großen Einfluss auf unseren Körper und unsere Gesundheit.
Deshalb habe ich die Pille damals auch abgesetzt, weil es zu viele Berichte darüber gibt, die besagen, dass es auf jeden Fall Zusammenhänge gibt, als solche, die es nicht bestätigen (nur die genommen, die ich für glaubwürdig halte und ich bin da durchaus offen, weil ich damals natürlich auch wollte, dass die Pille nicht schädlich für mich ist Wink ).
Auch meine Ärztin hat mir dies damals gesagt und ihr vertraue ich nunmal. Wink
Auch die Ärzte der Mutter meines Freundes, die vor einem Jahr an Krebs erkrankt war, gaben als sehr häufigen Grund für Krebserkrankungen eine langjährige Hormoneinnahme ist.
_________________
Liebe Grüße,
Pinguin
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flunserl
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Geschlecht: weiblich
Anmeldungsdatum: 22.01.2006
Beiträge: 3265
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 16.09.2007 - 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Fragt sich nur, was die "Pillenabbrecher" das Thema dann überhaupt noch angeht.
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