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Brustkrebsrisiko
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Pinguin
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Geschlecht: weiblich
Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 3054

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 21:19    Titel: Brustkrebsrisiko Antworten mit Zitat

[es geht um diese news]

Darf ich dazu was sagen?

Im Prinzip war auch dieser "Fakt" ein Grund für mich von hormonellen Präparaten letztendlich die Finger zu lassen, zumal es in meinem Umkreis einen traurigen Krebsfall gibt und ich erst dadurch gemerkt habe, wie schrecklich diese Krankheit eigentlich ist und ich mich letztendlich dafür "schlagen" würde, wenn ich wüsste, ich hätte es jahrelang provoziert.

Allerdings glaube ich, dass das Selber-Brust-Abtasten nicht allzu viel bringt, weil ich denke, dass man den Tumor bei einer Untersuchung in einem viel früheren Stadium erkennen kann, als wenn man ihn schon ertasten kann (ich kann ich da aber auch irren). Also, dass die Vorsorgeuntersuchung eh früher stattfindet, als die Möglichkeit, den Tumor zu ertasten Confused Aber ich lasse mich gerne belehren Wink

Bei meiner Bekannten war es nämlich so, dass sie einmal die Vorosrgeuntersuchung hat schleifen lassen, fast 1/2 Jahr lang und dann gemerkt hat (über das Abtasten) dass etwas nicht in Ordnung ist. Wäre sie zur Untersuchung gegangen, wäre der Tumor viel früher gefunden worden.
_________________
Liebe Grüße,
Pinguin
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beli
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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6172

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

es ist richtig, dass eine ärztliche untersuchung genauer ist und dass man die knötchen oft falsch einschätzt.. gutartige werden entdeckt und für böse gehalten und die bösen sind bereits so gross, dass sie metastasen gebildet haben. aber nach wir vor werden rund 80% der tumore selber entdeckt. die selbstuntersuchung kann man monatlich zu hause machen. zum doc kann man in der regel nicht so oft bzw. das fänd ich auch etwas übertrieben.

ich find die selbstuntersuchung sehr wichtig und auch wenn sie nicht das nonplusultra ist, sollte man sie regelmässig betreiben
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lieber Gruss von beli
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Sabienchen
Verhütungscrack


Geschlecht: weiblich
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 2959
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

was meint ihr genau mit ärztlicher voruntersuchung? mammographie? bei dem steht man ja vor dem dilemma, da die röntgenstrahlen ansich ja auch schon ne gefahrenquelle sind.

die hormone in der pille sind mitogene (regen zellen zur teilung an) und immer wo sich zellen teilen besteht auch die möglichkeit, dass dabei was schief läuft und zellen entarten, zu krebszellen werden.

verglichen mit der risikoerhöhung z.b. durch rauchen, sonnen etc. (dabei entstehen direkt schäden an der dna) ist aber diese sicher ziemlich verschwindend klein.
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beli
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6172

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

ich find eine risikoerhöhung um 20-30% nicht klein, aber ich hab keinen direkten vergleich zu den anderen risiken.

Zitat:
was meint ihr genau mit ärztlicher voruntersuchung? mammographie?

mammographie wird von der WHO erst ab 40 empfohlen. ich versteh unter ärztlicher vorsorge die bestätigung/kontrolle meiner eigenen untersuchung Wink, also reines abtasten
_________________
lieber Gruss von beli
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Diamond
Moderatorin


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Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6950

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wie sieht es eigentlich damit aus, wenn man nur 2-3 Jahre die Pille genommen hat? Ist das Risiko dann irgendwann wieder so gering, als hätte man sie nie genommen?
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Lieber Gruß, Diamond
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beli
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6172

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Diamond, laut dem artikel ist das risiko nach 10 jahren wieder so hoch, als hätte man die pille nie genommen. die 20-30% sind abhängig von der einnahmedauer, aber von wie viel jahren wir da genau sprechen, weiss ich nicht.
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lieber Gruss von beli
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DieHäsin
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Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beiträge: 3924
Wohnort: Bayern/BaWü

BeitragVerfasst am: 20.08.2006 - 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu möcht ich auch noch was einwerfen. Hab das grad durch Zufall gefunden. Unten gibts ne Grafik zum Brustkrebsrisiko - zur Vergrößerung bitte einfach auf die Grafik klicken

http://www.lafamme.de/hormonersatztherapie/dauer_und_nutzen.html

Wenn man danach geht ist starkes Übergewicht wesentlich gefährlicher als Hormone Wink
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Sabienchen
Verhütungscrack


Geschlecht: weiblich
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 2959
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 21.08.2006 - 07:00    Titel: Antworten mit Zitat

bei der graphik "gewinnt" auch das rauchen und mit hormontherapie ist glaub ich eher hormonERSATZtherapie als pille gemeint!

ich hab bei meiner aussage keine zahlen hinzugezogen, einfach nur die möglichen wirkungsweise der 2 verschiedenen substanzen verglichen!
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beli
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6172

BeitragVerfasst am: 21.08.2006 - 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab DieHäsin gestern mit irren rechnungen zugetextet, weil ich diese risikografik in eine verbindung setzen wollte Laughing Embarassed

und zu meiner schande muss ich gestehen, dass ich auf dem falschen dampfer war, aber nun hab ichs glaub ich:

also: jede 8. - 10. frau kriegt brustkrebs => nehmen wir mal jede 10., das ist einfacher zum rechnen=> das macht 10% der weiblichen bevölkerung

die pille erhöht das brustkrebsrisiko um 20-30%

=> eine pillenanwenderin hat anstelle eines 10% risikos, ein 12-13%


===> pro 1000 frauen erkranken durch hormone 20-30 zusätzliche frauen


kann das stimmen? Laughing
die zahlen stimmen zumindest nicht mit der grafik von jenapharm überein, meine sind jedoch auch am oberen rand. denn in den 10% der erkrankten gesamtbev. sind sämtliche selbstverschuldete risiken bereits mit drin. was eine "absolut reinlebende person" für ein risiko hat, hab ich nicht rausgefunden. lasst es halt mal die hälfte sein, dann kommt pi mal daumen 10-15 "rein hormonkranke" bei raus - find ich vernünftig und entspricht in etwa dem mittelding von jenapharm vs. panikmache

edit: noch eine idee, die ich DieHäsin gestern hatte, die ich diesbezüglich sehr wichtig find => das "10% risiko" ist auf die gesamte weibliche bevölkerung gemünzt. eine 20 jährige hat ein deutlich geringeres risiko, da fallen die 20-30% risikoerhöhung durch die pille praktisch nicht ins gewicht. bei 40-50 jährigen sieht das etwas anders aus... daher ists absolut vernünftig ab spätestens 35 auf was nicht-hormonelles umzusteigen. nach 10 jahren ist die "hormonrisikoerhöhung" ja wieder ausgeglichen, also genau passend zum kritischen alter Confused Laughing
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lieber Gruss von beli
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DieHäsin
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Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beiträge: 3924
Wohnort: Bayern/BaWü

BeitragVerfasst am: 21.08.2006 - 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Also genau genommen war die Theorie folgende: Es heißt ja, man soll ab 35 auf eine andere nicht-hormonelle Verhütung wechseln, desweiteren heißt es, dass das Brustkrebsrisiko zwischen 40 und 50 ansteigt. Wenn die Pille also wirklich 10 Jahre nachwirkt würde das den Wechsel mit 35 Jahren auf eine andere Verhütung erklären.

Schräge Theorie aber könnte doch was dran sein oder?

@Beli: Was mich aber immernoch interessiert wäre ob es nun Unterschiede zwischen Kombipräparaten und Monopräparaten gibt. Ich hab in dem Artikel gestern wirklich nicht rauslesen können ob jetzt Östrogen oder Progesteron (Gestagen) das Problem ist. Eigentlich ja der das Abfallen des Östrogenspiegels aber wenn der Spiegel ein Dauer-Tief hatte durch ein Gestagenpräparat?

Wie war das? Hätt ich Arzt werden wolln wär ich Arzt geworden... Laughing
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Sabienchen
Verhütungscrack


Geschlecht: weiblich
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 2959
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 22.08.2006 - 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

DieHäsin hat Folgendes geschrieben:
Eigentlich ja der das Abfallen des Östrogenspiegels aber wenn der Spiegel ein Dauer-Tief hatte durch ein Gestagenpräparat?


wieso das abfallen des östrogenspiegels?
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DieHäsin
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Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beiträge: 3924
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BeitragVerfasst am: 22.08.2006 - 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Also zumindest hab ich das so rausgelesen aus einem Artikel den beli gefunden hatte. Vielleicht kann sie den Link ja nochmal posten (ansonsten such ich in den PN´s ob ich die noch hab). Da hieß es glaube ich, dass Frauen ab 40/50 ein erhöhtes Risiko haben weil der Östrogenspiegel in den Wechseljahren abfällt. Wenn ich völligen Mist schreibe dann bitte löschen aber so hab ichs in Erinnerung. Smile
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beli
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6172

BeitragVerfasst am: 22.08.2006 - 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

DieHäsin hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht kann sie den Link ja nochmal posten (ansonsten such ich in den PN´s ob ich die noch hab)


phpbb scheint die PN gefressen zu haben.. ich hab alle "gesendete nachrichten" von dem abend durchgeklingt, der link war nicht dabei kopfkratz
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lieber Gruss von beli
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dieSanfte
Verhüterli


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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 1430

BeitragVerfasst am: 22.08.2006 - 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

DieHäsin hat Folgendes geschrieben:
Ich hab in dem Artikel gestern wirklich nicht rauslesen können ob jetzt Östrogen oder Progesteron (Gestagen) das Problem ist.


Sind nicht beide Hormongruppen der Auslöser? Soweit ich weiß, bekommt man von östrogenfreien Präparaten ein genauso erhöhtes Krebsrisiko wie bei einem Kombipräparat. Ich nehme mal an, die Hormone an sich sind für den Körper problematisch Rolling Eyes
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STM 2.5 final

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(silicon is unfair but the snake doesn't care)
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beli
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 6172

BeitragVerfasst am: 22.08.2006 - 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

naja in dem artikel gings primär um menopause/hormonersatztherapie. und da war offenbar das problem, dass wenn man nur östrogen gibt, dass das krebsrisiko noch viel höher ansteigt. zumindest, wenn ichs richtig verstanden hab, ganz durchblicken tu ich nicht bzw. es war sehr spät abends *g*
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